Gemeindehaus Däniken

Das Gemeindehaus von Däniken (Baujahr 1976) ist ein Beispiel herausragender Architektur aus den 1970er-Jahren. Die beiden in der Region aufgewaschsenen Architekten Alfons Barth (1913-2003) und Hans Zaugg (1913-1990) führten ab 1943 das gemeinsame Büro Barth und Zaugg in Aarau, Olten und Schönenwerd. Sie zählen zu den wichtigsten Protagonisten der „Solothurner Schule“, welche ab ca. 1954 die Schweizer Nachkriegsarchitektur massgeblich prägten. Ihre Bauten zeigen die Vorliebe für geometrische Ordnungen und differenzierte Anwendungen zeitgemässer Materialien wie Stahl und Glas.

Wohlproportionierte Grundrisse und Fassaden und die ausgeprägte, durchgehende funktional und sachliche Gestaltung zeichnen nach wie vor das heutige Gemeindehaus aus. Trotz massiven Eingriffen aufgrund notwendiger Erdbebenertüchtigungen und zeitgemässen Modernisierungen sind die gestalterischen Merkmale des Gebäudes erhalten und wo möglich hervorgehoben worden.

Zu den Sanierungsmassnahmen zählen unter anderem: Erneuerung der gesamten Gebäudehülle (Fassaden, Befensterung, Flachdach), Massnahmen zur Erdbebensicherheit und Brandschutz, Ersatz der Gebäudetechnik und Sanierung vieler inneren Oberflächen. Dazu wurden die WC-Anlagen sowie der Aufzug erneut und rollstuhlgängig ausgeführt.

Objekt:Gesamtsanierung Gemeindehaus Däniken
Bauherr: Einwohnergemeinde Däniken
Planung: 2017-2018
Aktuell: Ausführung

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